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Stephan Lenz|Lichter des Respekts

Licht ins Dunkel bringen
der Angst und Gewalt bewusst begegnen


Kunst und Kultur streiten für Respekt und Gewaltfreiheit. Der Koeltzepark in der Spandauer Neustadt ist seit dem 18.1.2013 für einige Wochen (bis zum 15. Februar) ein Ort des Lichts. Im Paul-Schneider-Haus in der Schönwalder Straße nahmen mehr als 150 Besucher an der Eröffnungsveranstaltung teil, darunter Kulturstadtrat Gerhard Hanke, Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, der Stadtrat für Bürgerangelegenheiten Stephan Machulik, Mitglieder der BVV und Vertreter von Vereinen und Schulen. Ein Kunstprojekt als Zeichen für ein friedliches Miteinander.




Galerie der „Lichter des Respekts und der Gewaltfreiheit“
In den Räumen des Jugendprojekts aus der Spandauer Neustadt „Stark ohne Gewalt“ und an anderen Orten im Bezirk wurden unter fachkundiger Anleitung der Künstler Sofia Camargo und Thomas E. J. Klasen Lichtobjekte gestaltet. Über 20 Institutionen beteiligten drei Monate lang an der Erstellung der Laternen, die nun den Koeltzepark erleuchten. Entstanden ist so die Galerie der „Lichter des Respekts und der Gewaltfreiheit“. Große und kleine Lichtobjekte, mit und ohne Botschaft leuchten nun von etwa 17:30 bis 7 Uhr in der Frühe.

ZIEL: Die Lichtergalerie ist ein kreatives Kommunikationsmedium nahezu aller Bewohner, inspiriert durch praktizierte Kunst zur Selbstfindung und kann als leuchtendes Band der Beginn einer neuen Begegnung und Mitgestaltung sein. Viele Menschen – verschiedenste Interessen – ein Zusammenleben!

Rund 200 Personen haben lange und engagiert an diesem Projekt gearbeitet. Sie alle wollen der Gewalt nicht ausweichen, sondern ein positives Zeichen setzen: Miteinander etwas Positives unternehmen und miteinander friedlich für positive Werte einzustehen. So hat jeder seine persönliche Vorstellung in die Gestaltung der Laternen einfließen lassen. Kleine Botschaften setzen ein Zeichen gegen Gewalt und Intoleranz und für ein respektvolles Miteinander, indem sie einen dunklen angstbesetzten Ort mit Licht erfüllen.

Licht ist eine Therapie der Farben und Ausdruck von pulsierender Lebensfreude. Auf einleuchtende Art und Weise stimuliert die Lichtergalerie, fördert Eigeninitiative, regt die in einem Jeden lebende schöpferische Kraft an, spiegelt das eigene Ich und vermittelt einen Sinn für das Allgemeinwohl. So wird Verantwortung verstanden und übernommen, für sich, das eigene Werk und für beide als Teil der Gestaltung der Öffentlichkeit. Der Genuss eigene Größe und wahre Individualität erwirkt zu haben, befriedet Frust und Ohnmacht, die optimalste Prävention gegen Vandalismus und Anfeindungen, welche schützend auch die Lichtergalerie umgibt.“

           

Stark ohne Gewalt e.V.
„Stark ohne Gewalt“ setzt sich seit langem für ein tolerantes und gewaltfreies Miteinander ein. Mit dem Kunstprojekt soll der „dunkle Park“ positiv besetzt werden. Zwar sind im Koeltzepark keine Menschen zu Tode gekommen, doch ist dieser Ort in der Spandauer Neustadt nicht ganz ohne Probleme. Die kreative „Rückeroberung“ von Räumen ist ein Zeichen in Sinne von „wir wollen keine Gewalt in Spandau“. Die weithin sichtbaren Laternen legen beeindruckend Zeugnis dafür ab.

 
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